Von Hans-Joachim B. aus Halberstadt, September 2011
Im Mai 2010 reiste ich mit Hamburg International und FTI nach Agadir in Marokko. Untergebracht war ich im Hotel Tagadirt, welches etwas gewöhnungsbedürftig ist, da es sehr verwinkelt auf einer kleinen Anhöhe, ca. 100 m vom Strand, liegt. Es ist ein einfaches 3* Hotel, welches sich aber gut zu eigenen Unternehmungen in der näheren Umgebung des Hotels und auch außerhalb von Agadir anbietet. Sehr empfehlenswert ist ein Besuch des Hafens und der Fischauktionshalle, sowie der Altstadt oberhalb Agadirs. In Agadir gibt es einen kleinen Souk, wo man viele einheimische Souvenirs und Waren des täglichen Bedarfes finden kann. Interessant ist auch ein Besuch des Souk in der Nachbarstadt Inzegan. Es werden aber auch vom Hotel und der Reiseleitung viele Ausflüge angeboten, welche bis nach Marrakesch und in andere geschichtsträchtige Orte im Umfeld von Agadir führen. Das sollte man auf keinen Fall verpassen. Im Souk von Inzegan fühlt man sich in den Orient versetzt und muss gut aufpassen, dass man sich nicht verirrt. Noch mehr muss man im sehr großen Souk von Marrakesch aufpassen, denn auch dieser ist sehr groß und vor allen sehr vielseitig. Interessant ist es den Färbern bei der Arbeit zuzuschauen. Man sollte sich entweder an den Reiseleiter halten oder einen eigenen Führer engagieren, um auch rechtzeitig und schnell den Weg zu finden, denn es gibt viele verwinkelte Gassen. Als wir den Souk unter fachkundiger Führung verlassen hatten, ging es zu dem bekannten Markt Djemaa el Fna. Uns blieben bei diesen vielen Attraktionen oft Mund und Augen offen stehen. Je später der Nachmittag wurde, desto mehr füllte sich der Platz mit Gauklern, Schlangenbeschwörern, Künstler und Garküchen. Wir besuchten dann ein Café am Platz, welches uns einen super Überblick über den Platz verschaffte. Es war wirklich wie ein Traum aus 1001 Nacht.
Leider verging die Zeit unseres Aufenthaltes viel zu schnell. Am Abend trafen wir uns immer im Kaffee unterhalb unseres Hotels direkt an der Hauptstrasse, wo wir unseren marokkanischen Tee tranken und das pulsierende Leben beobachteten. Man merkte gar nicht wie schnell die Zeit unseres Urlaubes verging. Es war aber nicht der letzte Besuch in Marokko. Wir planen schon wieder.